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Mit X-Men - Apocalypse liefert Regisseur Bryan Singer seinen vierten Film innerhalb der Mutanten Reihe ab. Dabei ist das Endergebnis aber enttäuschend und kann lediglich den Titel des schwächsten aller bisherigen X-Men Filme für sich beanspruchen.

Dabei beginnt Apocalypse im alten Ägypten. Genauer im Jahr 3600 v. Chr. wo der Mutant En Sabah Nur herrscht. Bei einem Ritual bei dem dieser sein Bewusstsein auf einen anderen Mutanten übertragen will, gibt es einen Zwischenfall der dafür sorgt, das dieser verschüttet wird und scheinbar vergessen ist. Im Jahr 1983, zehn Jahre nach den Ereignissen von Zukunft ist Vergangenheit wird er allerdings wiederbelebt von einer Sekte. Während sich Apocalypse sich in der neuen Welt zurecht findet, stößt er auf eine junge Storm. Mit ihr, sowie ein paar anderen Mitstreitern schickt er sich an die Welt ins Chaos zu stürzten. Nun liegt es an den X-Men dies zu verhindern, wobei die Ereignisse aus den beiden direkten Vorgängern einiges verändert haben...

Trotz teils gigantischen Action - Sequenzen, guten Effekten aus dem Computer sowie die Versammlung aller alt bekannten Charaktere und einigen vielversprechenden Neuzugängen hinterlässt Apocalypse einen enttäuschenden Eindruck.

Vor allem das Drehbuch wirkt extrem zerfahren und sorgt nur bedingt für Spannung. So bleibt der große Bösewicht blass, trotz guter Schauspielerleistung. Auch bei seinen Mitstreitern schwächelt das Drehbuch enorm und allgemein bleibt vieles trotz der langen Laufzeit des Filmes Stückwerk.

So muss sich Apocalypse sogar noch hinter dem teilweise stark kritisierten Der letzte Widerstand einordnen, wobei der Film ironischerweise auch auf den nicht von Singer inszenierten Film direkt anspielt. 5 Punkte bleiben jedenfalls unter dem Strich übrig, denn Apocalypse fehlt es einfach nahezu komplett an der Tiefgründigkeit der Vorgänger trotz des sichtbar hohen Aufwandes.

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