Luzi und Dietmar haben (nach den dramatischen Ereignissen des letzten Filmes) endlich ihr kleines Stückchen Glück im Leben gefunden. So scheint es wenigstens - bis die beiden nach Berlin ziehen. Dort angekommen überschlagen sich förmlich die Ereignisse: Zwar findet Dietmar einen Job, doch bald gerät er wieder in schlechte Gesellschaft. Anstatt seiner Luzi ein guter Ehemann zu sein, treibt er sich in zwielichtigen Szene-Kneipen herum, trinkt und - noch viel schlimmer - gibt sich dem Genuss illegaler Rauschmittel hin. Das Hirn von Drogen vernebelt, will er aus seinem Spießer-Dasein ausbrechen - er verlässt Luzi ohne ein Wort des Abschieds. Die sitzt fortan abends einsam zu Hause und wartet vergeblich auf ihren Dietmar, wobei sie sich die Zeit an ihrem E-Piano vertreibt. Doch auch polnische Folklore bringt Dietmar nicht zurück. Wird es für die beiden noch eine Zukunft geben...?
Der 2. "Bettwurst"-Film reicht zwar nicht an den legendären 1. Teil heran, aber trotzdem ist "Die Berliner Bettwurst" eine absolut sehenswerte Produktion. Eine äußerst skurrile, trashige Ansammlung abstruser Szenen aus Dietmars und Luzis Alltag in Berlin, mit furchtbaren Dialogen und einer grausigen Story. Wer den 1. Teil mochte, kommt auch um den 2. Teil nicht herum, zumal wir Zeugen der ersten großen Krise im Leben unserer beiden Helden werden. Freunde guten Geschmacks sollten allerdings einen ganz großen Bogen um "Die Berliner Bettwurst" machen.