Alle Kurzkommentare


5

Mike Mendez ist auch sowas wie ein König des Trashfilms. Sein Erstling legendär, weil unglaublich hart und krank. Später dann "Convent", den ich für einen der schlechtesten Filme aller Zeiten halte. "Demon Hunter" ist weitaus zahmer und mehr Mainstream, wenngleich in den Metzelszenen ziemlich deftig. Aber all die Splatterszenen sind so herrlich überdreht, dass man doch mehr lachen als sich gruseln muss. Und in diesen Metzelorgien ist der Film dann auch recht sehenswert, wenn Blutfontänen spritzen, Köpfe weggeschossen und auch mit der Kettensäge Hand angelegt, äh Arm abgetrennt wird. Dazwischen weiss man nicht genau, ob man ernsthafter Kleinstadthorrorfilm sein will oder Indiana Jones-Satire. Zwischendurch blitzt in den trashigsten Momenten fast sowas wie visuelle Kunst auf. Am Ende bleibt ein Film, der nicht richtig weiss, was er eigentlich sein will. Kurzweiliger Splatterspass ist allerdings garantiert. Für das Splattercomedy-Genre sicher einer der besseren Filme.

8

Ein Lundgren mit Spaß in den Backen, das merkt man ihm deutlich an. Eine Film, der ja, natürlich irgendwo B-Movie Mentalität enthält, der aber in keinster Weise darauf reduziert werden sollte. Zuviel steckt doch irgendwo an Witz, Story und Esprit dahinter, um so runter gebrochen zu werden. Der Film weiß zu unterhalten und zu gefallen und man hat fast einen Lundgren, dem man sich in der Tat noch etwas Action-reicher wünschen würde. Die Situationskomik stimmt, mit einigen wirklich guten Lachern, wenig Konstruiertem, so hat man zumindest das Gefühl und so wird man insgesamt wirklich gut unterhalten.

3

Es ist schon eine besondere Leistung, im Jahr 2016 einen solchen Film ohne ironische Brechung und Augenzwinkern herauszubringen. DON'T KILL IT ist wahrscheinlich Mike Mendez' schlechtester Film (ja, noch nach LAVANTULA). Gut, er war bei der Vorführung noch nicht ganz fertiggestellt. Aber selbst Steven Spielberg und David Fincher könnten diesen Film in der Post Production nicht mehr retten. Nichts gegen trashige Dämonenjäger-Action, aber diese Resteverwertung von Jack Sholders temporeichem SciFi-Horrorklassiker THE HIDDEN hat außer ein paar langweiligen Splattereffekten, hölzernen Darstellern und klischeehaften Dialogen nichts zu bieten. Huschhusch, zurück ins Döschen!

7

Ein etwas trashiger, aber durchaus unterhaltsamer B-Movie mit Dolph Lundgren. Viel Popcorn und ein paar Alkoholika machen das Ganze zum adretten Kinoabend mit etwas komisch angehauchten Horrorsplatter.

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