Nach dem Erfolg des ersten Teils holt Regisseur Harold Ramis die beiden Hauptdarsteller Billy Crystal und Robert de Niro erneut zu einer Mafia-Ärztefilmparadie zusammen... und wenngleich der Film nicht die Qualität des ersten erreicht, versteht er es doch den Zuschauer gut zu unterhalten.
Paul Vitti, der große Mafiaboss, der im ersten Teil keine Gewalt mehr ausüben konnte, sitzt inzwischen im Gefängnis. Doch dort ist er nicht sicher, die Machtverhältnisse innerhalb der Familien werden neu geregelt, seitdem er nicht mehr in der Freiheit ist, und so trachtet man ihm auch hier nach dem Leben. Vitti beginnt den Irren zu spielen, gröhlt Lieder aus der "West Side Story" und mimt den Katatoniker, den scheinbar selbst sein Psychiater Ben Sobel nicht aus der Erstarrung führen kann. Schließlich wird der Mafiaboss in die Obhut Sobels entlassen und schon im Auto auf der Fahrt nach Hause lässt Vitti seine Maske fallen.
Nun beginnt der aberwitzige Schlagabtausch zwischen den beiden Figuren, den man schon im ersten Teil zu schätzen wusste und der den beiden Schauspieler de Niro und Chrystal sichtlich Spaß macht.
Vitti zieht vorübergehend bei Sobel ein und jener versucht ihm einen Job im Zivilleben zu vermitteln. Auch daraus ergeben sich eine Vielzahl überdrehter Szenen. Vitti versucht währenddessen herauszubekommen, wer die Mafiastrukturen so durcheinender wirbelt und ihm nach dem Leben trachtet. Am Ende des Filmes darf dann zurück zu seinen Ursprüngen und einen großen Goldraub in gentlemanmanier durchziehen.
Wie schon eingangs gesagt, erreicht der Film nicht das Niveau des ersten Teils, aber er macht dennoch Spaß. Nicht nur de Niro und Chrystal überzeugen in ihren Rollen, auch in den Nebenrollen zeigt sich der Film stark besetzt - vor allem mit Joe Viterelli, der in keinem Hollywood-Mafiafilm fehlen darf.
Unbedingt sehenswert die Outtaks/Gagrole, die die Spielfreude der Schauspüieler gut widerspiegelt.
Ein komödiantisches Highlight (nicht akustisch!) das West-Side-Story-Duett Chrystals mit de Niro am Ende des Films.