The Pervert Hollow Man
Ein genialer Professor war schon als kleiner Bub ein ziemlicher Spanner und Perversling. Wie praktisch, dass er nun als Erwachsener das Wissen und die Möglichkeiten besitzt, ein "Unsichtbarkeitsserum" zu fabrizieren plus auch noch auf der Flucht in einer Highschool als Physiklehrer anheuert - um so seinen liebsten, erregenden "Hobbies" noch intensiver und gefährlicher nachgehen zu können...
Scheiß am Stiel
Ich will gar nicht um den wortwörtlich heißen Brei reden... "Das Serum des Grauens" ist viel mehr Peepshow als Horrortrash. Da kann noch so sehr die alte "Der Unsichtbare"-Leier durchgezogen werden. Es geht hier nicht um Spannung, sondern um Lacher und nackte (weibliche) Tatsachen. Dem muss man sich klar sein. Damit muss man rechnen und (gerade heutzutage) umgehen können. Wenn man diese (M)Arschrichtung aber akzeptiert und verinnerlicht hat, dann ist dieser unsichtbare Schweinerich jedoch eine gute, notgeile Sause. Irgendwo zwischen "Revenge of the Nerds" und "American Pie", im Niemandsland der notgeilen Nichtigkeiten. Und mir super sympathisch. Hübsche, textilallergische Ladies. Dümmliche Dialoge. Aus einer Zeit als Trash noch nicht immer geplant und gewollt war - dies hier aber dennoch völlig bewusst und eben geplant und gewollt war. Wenn ihr versteht, was ich meine. Anstandslos, kinky, naiv und völlig ungefährlich. Genauso nah an Softpornos oder sexy Sportclips wie an Wells oder klassische Horrorikone Universals.
"Ich spiele nur mit meinem Teleskop!"
"Morgen werden wir uns weiter mit den schwarzen Löchern befassen!"
Fazit: zwischen "Porkys", Troma und H.G. Wells... Lustig, versaut, bescheuert und unterhaltsam. Cheesy, campy, trashy. Nackig, spackig, zackig. Keine Sensation - trotzdem sollte das nicht unsichtbar bleiben! "Das Serum des Grauens" spritze ich mir gerne!