Mit der Umsetzung des Arcade-Klassikers „Street-Fighter“hat man so ziemlich alles in den Sand gesetzt,was möglich war.Regisseur Souza packt zwar nahezu alle bekannten Spielfiguren in die Story,doch ihre Rollenverteilung fällt doch recht willkürlich aus.So kann man nicht einmal als Freund des Originalspiels Gefallen an dieser äußerst dünnen Story finden:
General Bison hat unzählige Leute verschleppt und hält sie gefangen.Der skrupellose Herrscher über Shadalou will ein hohes Lösegeld erpressen und die Weltherrschaft übernehmen.Doch Colonel Guile und die „Alliierten Nationen“wollen das anders…
Es kommt zu einem todbringenden Endkampf zwischen Bison und Guile…
Das ist nicht wirklich ein Meilenstein des Actionfilms,denn dafür wird definitiv zu wenig gekämpft.Die Fights zeigen auch nicht die bekannten Special-Moves der entsprechenden Kontrahenten,sondern der Zuschauer muß sich mit schlecht choreographierten 08/15-Haudrauf-Kämpfen begnügen.
Unfreiwilliger Humor ist an der Tagesordnung und mit ein paar trashigen Elementen(Kylie Minogue als Soldatin)wird es nie langweilig,man ärgert sich höchstens über die dämliche Story,die in äußerst grellen Farben gepackt,nur ein 6-jähriges Kind begeistern dürfte,das noch nie „Tekken“gespielt hat…
Jemand,der das Konsolenspiel rein gar nicht kennt,wird sich noch mehr ärgern,denn die unglaubliche vielen Figuren werden dem Betrachter nur dämlich vorkommen…und der fliegende General Bison ist letztlich die Krone der Lächerlichkeit.
Dennoch kann der hohe Trashfaktor und das zugegeben unnötige Erscheinen van-Dammes mich gnädig stimmen…
4 von 10 Punkten