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Die ehemalige Underground-Fighterin Rebecca, die eigentlich ihrem Leben als Tournier-Kämpferin abgeschworen hatte, wird wieder in die Szene verwickelt, als ihre Schwester Kate bei ihr auf der Tür-Schwelle steht und sie um Hilfe dabei bittet, die 100.000 Dollar Schulden zu tilgen, die diese bei dem zwielichtigen Kampf-Veranstalter Landon Jones hat. Zunächst ist nur angedacht, dass sie einige von Kates Martial Arts-Schülerinnen trainieren soll, doch um die Summe aufzubringen und Schlimmeres zu verhindern, bleibt Rebecca bald schon keine andere Möglichkeit, als wieder selbst in den Ring zu steigen... Absolut taugliches Action-Drama mit Dolph Lundgren in einer Nebenrolle, das höchstens ein wenig unter seinem geringen Budget und der damit einhergehenden eingeschränkten Billo-Optik leidet... die von vorne bis hinten vorhersehbare Handlung und das mit den üblichen Klischees vollgestopfte Drehbuch werte ich mal nicht als Mankos, denn Regie-Debütant Miguel Ferrer (NICHT der Schauspieler... der ist tot) hat daraus einen akzeptablen Streifen gebastelt, der anspruchslos, aber immerhin kurzweilig die Zeit vertreibt. Hauptdarstellerin Amy Johnston, sonst als Stunt-Frau in Hollywood-Großproduktionen tätig, ist nicht die Allercharismatischste von allen, aber allemal hübsch und fotogen genug, und - ganz wichtig - in der Lage, andere Bräute auf glaubwürdige Art und Weise zu Brei zu prügeln. Wenn "F.F.C. - Female Fight Club" (bescheuerter Titel, übrigens) sich in der letzten halben Stunde spontan noch zum Revenge-Picture wandelt, erhält die gute Frau zudem genügend Gelegenheit, ihre Martial Arts-Skills zu präsentieren und ein wenig als weiblicher Action-Star zu glänzen. Was einen in dem Zusammenhang allerdings vielleicht überrascht, ist, dass der Streifen neben den präsentierten Keilereien doch tatsächlich mehr funktionierende dramatische und emotionale Momente in petto hat, als so manches "ernstgemeinte" Drama.

6/10

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