Monty Brogan(Edward Norton)bleiben 24 Stunden Zeit,bevor er wegen Drogenhandel für 7 Jahre in den Knast muß.Seine letzte Nacht erlebt er mit engen Freunden und seiner Freundin
Naturelle.Noch bleiben ihm drei Möglichkeiten:Selbstmord,Knast oder Flucht…
Spike Lee entwickelte ein intensives aber auch zähes und anstrengendes Drama um die Frage von Schuld und Selbsterkenntnis – alles im Schatten des 11.September,denn immer wieder tauchen Anspielungen mehr als deutlich auf.
Schon recht früh erfährt der Zuschauer mittels einer Hasstirade des Spiegelbildes von Monty,wie es in ihm aussieht.-Im Übrigen eine geniale Szene mit Kultcharakter !
Das Beste das er je gatan hat,war seinen Hund Doyle zu retten,und ihm viele Tage zu schenken.Tage,die Monty nicht mehr hat,egal wie er sich entscheiden wird.
Am Ende bleibt eine beklemmende Bestandsaufnahme.
Darstellerisch ist die komplette Riege bestens besetzt und alle agieren absolut authentisch.
Neben Edward Norton fand ich besonders Philip Seymour Hoffman überzeugend,der den verklemmten Lehrer sehr glaubwürdig darstellt.
Es gibt einige wirklich tolle Szenen,wie die oben erwähnte Hasstirade,aber auch die Prügelszene unter der Brücke war schon recht ergreifend.
Leider bietet der Film kein richtiges Fazit an und auch die Geschichte mit Lehrer und Schülerin nimmt zwar einiges an Raum ein,bleibt aber ohne erkennbaren Ausgang komplett offen.(Während des ganzen Films stellte ich mir die Frage,warum Monty nicht gleich wegen akuter Fluchtgefahr in Untersuchungshaft kam - läuft das in den Staaten so ?)
Bleibt ein unkonventionelles,intensives Drama mit einigen Längen und einer beklemmenden Grundstimmung.Wer pessimistisch-nachdenkliche Filme mag,sollte zugreifen.
7 von 10 Punkten