10
Wieder ein Meisterwerk von Spike Lee. Thema ist der letzte Tag eines Gangsters (Edward Norton)bevor er in den Knast geht. Er klappert einige Stationen ab um noch einige Dinge zu klären. Dabei wird der Grund für die Inhaftierung in Rückblenden großartig Stück für Stück entblättert. Auch "25 Stunden" ist wieder sehr dialogreich und anpruchsvoll geworden. Die Ausleuchtung der Charaktere ist Lee wieder eindrucksvoll gelungen und die Stadt-Aufnahmen gehören zu den atmosphärischsten die man von New York je gesehen hat. Klischees vermeidet das Drehbuch geschickt und die Darsteller tun ihr übriges zum Gelingen des Films. Manchen Leuten mag der Film nicht unterhaltsam erscheinen, für einen so tiefsinnigen und depremierenden Film ist er aber sehr kurzweilig ausgefallen. Gekrönt wird der Film durch das verstörende Finale, welches wirklich extrem unkonventionell ist. 10 / 10
10
Wow - war das erste, woran ich nach diesem Spike Lee Meisterwerk dachte, das mittlerweile in meine Top 5 gewandert ist. Immer wieder gehen mir die Hasstriaden Monty Brogan's vor dem Spiegel durch den Kopf. Nur eine der zahlreichen beeindruckenden Szenen des Films. Ich will nicht viel über den Inhalt des Filmes sagen, dafür gibt es die Inhaltsangaben. Erneut erkenne ich Edward Nortons Einzigartigkeit und Brillianz einen Film dazu zu machen, was er jetzt ist. Ein Film, der schwer spurlos an einem vorübergehen kann. Ihm und Spike Lee gehören 3/4 der Filmqualität. Doch auch ein Lob an Barry Pepper, Phillip Seymour Hoffman und Rosario Dawson, die ihre Rollen ebenso gut erfüllen. Die Gesamtkomposition aus hervorragender Musik, wobei vor allem die letzte Szene auf der unendlich weiten Landstraße herauszuheben ist, der meiner Meinung nach perfekten Schauspielerwahl und soziale Tiefgründigkeit führen zu 9.8/10
10
Das erste was mir nach einigen Minuten des Films aufgefallen ist: Das ist alles so verdammt realistisch ! Die Handlung und die Dialoge setzen in meinen Augen einen hohen Standard, wie aus dem echten Leben gegriffen. Überhaupt wird im ganzen Film nichts verschönert. Die knallharte Realität trifft hier auf den Zuschauer, der von Anfang bis Ende eine gefühlvolle und zugleich verstörende Reise unternimmt in die Welt des wahren New York Citys. Der American Way of Life steht bei diesem Meisterwerk ganz oben auf der Abschussliste. Der Film besticht noch mehr durch die Exelente Besetzung, natürlich allen voran Edward Norton. Jedoch wirken alle Charactere und deren Schicksale äusserst glaubwürdig, so das man manchmal denken könnte, es gäbe mehr als nur eine Hauptperson. Spike Lee spielt mit seinem Zuschauer und führt ihn auf falsche Fährten, um das Unvermeidliche noch dramatischer und härter einzuleuten. Bewertung 10/10