Review

"25 Stunden" besitzt eine ganz melancholische Stimmung, ist großartig erzählt und wird von seinen drei Hauptdarstellern - allen voran Edward Norton - genial gespielt. Schon die Einstiegsszene, in welcher der verwundete Hund gefunden wird, ist großartig. Zudem lässt sich "25 Stunden" auch als einer der ersten Post-9/11-Filme bezeichnen. Die gesamte Geschichte spielt in New York im Jahre 2002 und besitzt zahlreiche Verweise und Anspielungen auf die Geschehnisse vom 11. September 2001. Schon im Vorspann sind die Lichtsäulen als Mahnmal an die Anschläge auf das Word Trade Center zu sehen, die Wohnung eines der Protagonisten befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ground Zero und gewährt ausführliche Blicke auf die dortigen Bauarbeiten. Auch Gedenkbilder an die Feuwehrleute kommen im Film beiläufig vor und Bin Laden und die Terroranschläge werden auch in Dialogen am Rande erwähnt. Im Mittelpunkt steht natürlich dennoch das Schicksal von Monty, der kurz davor ist, für sieben Jahre ins Gefängnis zu gehen, und sich nun von seinen Freunden verabschieden will und zudem noch herausfinden möchte, wer ihn ggf. verraten hat. Intensiv und stimmungsvoll werden die letzten 24 Stunden in Freiheit erzählt. Dabei ist der Film stets glaubwürdig in der Charakterzeichnung und regt zum Nachdenken an. Und die 25. Stunde rückt immer näher ...

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