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iHaveCNit: Die Glorreichen Sieben (2016)

Basierend auf Akira Kurosawas „Die Sieben Samurai“ hat John Sturges im Jahre 1960 den Western „Die Glorreichen Sieben“ inszeniert, den ich mir in Vorbereitung auf Fuquas Remake „Die Glorreichen Sieben“ im First Look angesehen habe, um besser vergleichen zu können. Da mir bisher jeder Fuqua gefallen hat, ist auch dieser Film eine sichere Bank, auch wenn wir hier einen Film geliefert bekommen, der mehr als unterhaltsame Liebeserklärung an das Original gesehen werden kann.

Rose Creek befindet sich im Würgegriff durch den unerbittlichen Bartholomew Bogue. Ein kleiner Teil der Einwohner macht sich auf den Weg nach Hilfe zu suchen. Dabei treffen sie Sam Chisolm und Joshua Faraday, die in der Folge eine Söldnertruppe aus 7 Leuten zusammenstellen, die sich dann auf die Verteidigung von Rose Creek vorbereiten.

Die 1960er-Version liefert die Grundstory, die im Detail und den Charakternamen nun abgewandelt wird und ein wenig sauberer, und geradliniger daherkommt. Es wird oft genug nicht nur die Vorlage zitiert, auch unter anderem das Titelthema von Elmer Bernstein verwendet und ein Großteil der genretypischen Versatzstücke lässt sich auch ausmachen. Das nimmt dem Film ein wenig von seiner Eigenständigkeit und der Film schwankt zwischen einer Leichtigkeit und gezwungener Ernsthaftigkeit, die der Film eigentlich nicht nötig gehabt hat. Darstellerisch bekommen wir hier mit Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke, Vincent D´onofrio, Byung-Hun Lee, Peter Sarsgaard und auch Haley Bennett einen grundsoliden Cast, der seine Sache ordentlich macht – nicht mehr und nicht weniger. Die Action ist gut inszeniert, die Sets, Kostüme und der Look sind auch toll eingefangen worden. Ich hatte zumindest meinen Spaß und für den Action- bzw. Westernabend ist der Film wenigstens eine Überlegung wert.

„Die Glorreichen Sieben (2016)“ - My First Look – 8/10 Punkte.

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