Review

Wären nicht einige fortgeschrittene Effekte und gealterte Stars, ID4:2 könnte direkt aus den 90ern stammen: klischeetriefende Situationen, cheesy Dialoge, eindimensionale (aber immer heroische) Charaktere. Es ist kaum zu glauben, dass man nach z. B. THE FORCE AWAKENS heutzutage noch einen derart altbackenen Science-Fiction-Film machen kann – und ihn auch noch ernst meint.

Tatsächlich entbehrt der Film bis auf wenige selbstreferenzielle Ausnahmen (“They like to get the landmarks") jeglicher Ironie, auch wenn er ständig am Rand der Parodie entlangschrammt, und hat leider auch nur wenig Humor und Charme zu bieten. Dafür ist er wenigstens nicht so unnötig düster und langweilig geraten, wie das bei vielen aktuellen Blockbustern (X-MEN APOCALYPSE, BATMAN V. SUPERMAN etc.) gerade Pflicht zu sein scheint – auch das gegen den Trend.

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