Die vernichtenden Urteile hat der Film nicht verdient. Immerhin haben wir es hier mit einem Big-Budget-Movie zu tun und die Spezialeffekte und die Actionszenen sind Emmerich-like wieder bombastisch. Kein schlechter Film also, allerdings auch kein unbedingt guter! Das liegt am schwachen Drehbuch und der zum Teil hirnrissigen Story. Auch sind manche der Giga-Effekte so übertrieben, dass es schon fast lächerlich ist. Beonders peinlich, dass der von Judd Hirsch gespielte Charakter eine gigantische Flutwelle als Einziger von Zigtausenden unversehrt überlebt, mal eben so in die Wüste fährt und dort natürlich seinen Sohn und die Alienkönigin trifft. Bissi mehr Gehirnschmalz hätte dem Film gut getan.
Wenn man also sein Gehirn komplett ausschaltet, bekommt man dann doch was geboten.
Hauptproblem des Films ist, dass es reiner Neuaufguss des ersten Teils ist. Die Gags für die Teenies im Kinosaal sind wenig gelungen und die Giga-Effekte von Emmerich kennt man halt schon zuhauf. Die unheimlichen Elemente des Vorgängers, was ja auch der damals sensationellen Werbekampagne geschuldet war, sucht man ebenfalls vergeblich. Und die Jungpiloten um Hemsworth sind zwar ok, aber können nicht mit einem Will Smith mithalten.
Fans des Originals und Actionfreunde können sich (wenn Gehirn ausgeschaltet bleibt) den Film durchaus ansehen, man sollte aber keine Steigerung gegenüber der Vorlage erwarten.