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"Scream 2" setzt die Geschichte um Sidney Prescott (Neve Campbell) logisch fort. Alle wichtigen Überlebenden aus Teil 1 sind wieder mit dabei. Erneut passieren einige Morde und wieder darf man mitraten wer denn nun der Mörder ist. Zwar ist die Auflösung nicht mehr ganz so überraschend wie im ersten Teil, aber immer noch gelungen. Alle die "Scream" nicht gesehen haben, bekommen die wichtigsten Ereignisse noch einmal in Filmausschnitten des Streifens "Stab" serviert (lustige Idee), in welchem die Ereignisse der Woodsboro Morde verfilmt wurden. Trotzdem ist es sinnvoller sich den ersten Streifen vorher anzusehen.

Die Schauspieler leisten wieder eine gute Arbeit und auch schwarzen Humor gibt es einigen. So ist es zum Beispiel sehr amüsant, wenn sich die Studenten über Filmfortsetzungen unterhalten. Trotzdem muss man leider sagen, dass der Film nach der Kinoszene einige Zeit braucht um in Fahrt zu kommen. Die zweite Hälfte des Streifens wurde aber wieder sehr rasant und spannend umgesetzt. Dass "Scream 2" blutdurchtränkter sein soll (wie angepriesen), kann ich allerdings nicht bestätigen. Bis auf eine kleine Szene, als sich ein Metallrohr durch einen Kopf bohrt, gibt es nicht wirklich viel Blut zu sehen. Allerdings hat das der Streifen auch nicht nötig und ist in sofern nicht tragisch.

Auch wenn die Fortsetzung nicht das Niveau von Teil 1 erreicht, ist sie immer noch sehr sehenswert. Wer "Scream" mag, kommt auch an Teil 2 nicht vorbei. Die FSK 16 Fassung ist dieses Mal nicht ganz so stark geschnitten und kann durchaus auch gesehen werden, die ungeschnittene FSK 18 Fassung ist natürlich trotzdem zu bevorzugen. Im Abspann gibts dann wie in Teil 1 noch einmal alle wichtigen Charaktere zu sehen.
noch 8 Punkte

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