Review

Typischer Spionagekram...10.01.2015

Alter CIA-Agent rekrutiert einen Studenten für die Truppe, beaufsichtigt seine Ausbildung und setzt ihn dann als Undercovermann ein, um einen Maulwurf innnerhalb der CIA zu enttarnen. Dabei spielt der Alte seine eigenen Spielchen...

Al Pacino ist immer eine Bank. Der Mann könnte sich einfach nur hinstellen und eine Stunde lang erzählen, dabei seine typische Mimik anwenden, man hätte sein Vergnügen. So ist es auch hier, denn der Streifen ist an sich ein ganz und gar normaler, typischer Spionagefilm. Sicher ist es ganz nett, der Ausbildung innerhalb der legendären "Farm" beizuwohnen, die man in zahllosen Spionagethrillern sowohl in Buch als auch in Film schon als Schauplatz mitbekommen hat, doch insgesamt ist das als reine Erzählmasse zu wenig, wobei wir auch schon beim Hauptproblem des Films sind...seiner Story. Die Hintergrundgeschichte rund um den vaterlosen Studenten ist zu banal, um wirklick zu fesseln, und auch der eigentliche Einsatz zu dünn, um herauszuragen aus der Vielzahl der Agentenfilme.

Aber da ist ja zum Glück eben auch noch Herr Pacino an Bord, der wiederum den Streifen zu einem Vergnügen werden läßt, zumal er Herrn Farrell auch die Hauptrolle mit leichter Hand stiehlt. Alle anderen Mitwirkenden sind schmückendes Beiwerk und auch gleich wieder vergessen. Die ruhie Regie des Veteranen Donaldson macht den Film zu einem gemütlichen Abendprogramm, nie wirklich spannend, aber auch nie banal, man wähnt sich bei Herrn le Carré, der auch stets ruhig erzählte, was in den aktuellen hektischen Zeiten kein Fehler ist. Dennoch ist hier zu viel Mittelmaß dabei, und so hat man den Ausflug ins Agentengenre auch gleich wieder vergessen...7/10.

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