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Amerika, nach einer globalen Atomkatastrophe. Nur wenige Menschen haben überlebt. Einer von ihnen ist Falk. Als die Ratten, eine Horde brutaler Plünderer, seine Frau Miriam vergewaltigen und ermorden, macht er sich auf die Suche nach der Bande. Es gelingt ihm, einen der Täter zu töten. Anschließend flüchtet er in die Wildnis. Dabei trifft er auf den Sergeant, einen alten Mann, der in einer verlassenen Raketenbasis lebt. Zusammen fliehen die beiden vor den Ratten. Unterwegs schließt sich ihnen noch die hübsche Faina an. Ihr Ziel ist es, „Genesis“ zu finden, einen Ort, wo die Welt noch in Ordnung sein soll.
Dies ist ein typischer Vertreter der sogenannten Endzeitfilme – aber einer der schwächeren Sorte. Leider schafft es Regisseur Richard Compton nicht, Spannung zu erzeugen. Das liegt wohl an dem vorhersehbaren und dünnem Plot, der wahrscheinlich auf eine DIN A4 Seite gepasst hätte. Im Prinzip befindet sich der Hauptdarsteller immer nur auf der Flucht vor den Ratten. Doch dabei passiert einfach zu wenig. Überraschende Wendungen sind hier Fehlanzeige. Auch Actionfans kommen erst am Ende des Films auf ihre Kosten. Da gibt es weitaus bessere Vertreter dieses Genres, z. B. „The Ultimate Warrior“.
Wenigstens hat der Film einige bekannte Gesichter zu bieten. An erster Stelle wäre hier natürlich Richard Harris zu nennen, der in der Rolle des Falk zu sehen ist. Auch auf ein Wiedersehen mit Woody Strode darf sich der Zuschauer freuen. Und zu guter Letzt gibt sich auch noch Ernest Borgnine die Ehre. Allerdings ist sein Auftritt ziemlich kurz. Die schauspielerischen Leistungen sind aber bestenfalls Durchschnitt.

Fazit:
Schwacher Beitrag zum Endzeitfilm-Genre. Nur für Fans einen Blick wert.

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