Review

Crossclub ist definitiv der unterhaltsamste Amateur-Film (der beste ist meiner Meinung nach Nekromantik) den ich bisher gesehen habe. Obwohl der Film zwei Stunden „lang“ ist, war mir während dieser Zeit nicht einmal langweilig. Mir persönlich gefällt die Mischung des Films aus Splatter und Macho-Actionfilm inklusive „cooler“ Sprüche sehr gut. Natürlich merkt man, dass kein richtiges Drehbuch vorhanden war (sagt Regisseur/Produzent/Hauptdarsteller Oliver Krekel selbst beim Audiokommentar auf der DVD) und die Darsteller sind bis auf Zachi Noy und Sybille Rauch alle typisches Amateurfilm-Niveau, aber gerade das macht einen Teil des Reizes für mich aus. Besonders bei solchen Szenen wie denen mit dem Voodoo-Priester kann man sich bestens kaputt lachen. Man sollte den Film halt auf keinen Fall ernst nehmen, dabei aber auch nicht vergessen wieviel Arbeit die Beteiligten in einen solchen Film stecken. Ich würde jedem der sich das erste Mal einen Amateurfilm ansehen möchte Crossclub empfehlen und jedem Amateur-Fan ans Herz legen, diesen Film nicht zu verpassen. Wenn möglich sollte man sich die DVD zulegen, da sich die Extras echt sehen lassen können, besonders für einen solchen Film.

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