7
Da hat sich Astro-Gründer Oliver Krekel nach der Vermarktung etlicher derber Filmperlen auch mal selber ans Filmemachen rangewagt. Und siehe da: Als Regisseur ist er keineswegs weniger begabt als die meisten seiner deutschen Independentkollegen. Im Gegenteil: Sein CROSSCLUB ist eine prima Mischung aus Action und Abenteuer mit naivem 80er Flair und bietet trotz einer Länge von knapp über 2 Stunden durchgehend gute Unterhaltung ohne Durchhänger. Da ist nicht einmal viel Gemetzel vonnöten und die obligatorischen Zombies tauchen erst ganz am Schluss auf. Bemereknswert ist auch, dass Krekel wieder einmal diverse bekannte Synchronsprecher verpflichten konnte sowie Erotiksternchen Sibylle Rauch. Nur der seine Zeilen völlig unnatürlich betonende und theatralisch gestikulierende Sektenführer fällt in den ersten Minuten sehr negativ auf, aber von dem darf man sich nicht gleich abschrecken lassen.
6
Oliver Krekel´s Crossclub ist ein üblicher Amateurfilm. Alle die Mitwirken sind bemüht und halten den Film für erstklassig. Jedoch sind Schauspieler, Kamera, Musik und alles andere mieserabel. Die Geschichte ist lediglich in den letzten Minuten ein Zombiefilm, ansonsten eine Agentengeschichte, bei der man von Bond-Filmen abkupferte. Die Geschichte, die schönen Kulissen, unlogische Konsequenzen (Urlaub am Strand, Rückfahrt bei Schnee) und Oliver Krekel als Agent mit Arschloch-Charakter machen den Film jedoch einigermassen interessant.
5
Oh Mann, was für eine Gülle! "Astro"-Chef Oliver Krekel hat mit "Crossclub - The Legend of the Living Dead" einen Trashfilm geschaffen, der wohl ernst gemeint sein soll, im Endeffekt aber nur für schallendes Gelächter sorgt. (Eine Parallele zur Person Krekel?) Immerhin ist "Crossclub" trotz der unnötig langen Laufzeit nicht allzu langweilig geworden und kann durchaus Stimmung in eine geneigte Runde bringen.