... und Pianistin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) einen letzten Coup: ein Abend mit von ihr gesungenen Opernarien in der Carnegie Hall. Das alarmiert vor allem ihren zweiten und viel jüngeren Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant), der sich rührend um seine Frau kümmert und das beinhaltet seit vielen Jahren, das Publikum rund um die Auftritte seiner Frau passgenau zu schneidern und zu kaufen. Denn Florence wurde von ihrem ersten Mann mit Syphillis angesteckt und hat durch die Behandlungsmethoden mit Arsen und Quecksilber große Teile ihres Gehörs verloren.
Das führt dazu, dass ihre Auftritte daher so kurios sind, weil sie kaum einen Ton richtig trifft, was besonders bei aufwändigen Arien fatal ist. Also kauft Bayfield gewöhnlich das Publikum, auch wenn sich die Qualität natürlich in Opernkreisen herumgesprochen hat. Das aber wird in der Carnegie Hall nicht funktionieren...