Review

nach schwacher erster Staffel wirds jetzt besser

ie erste Staffel wird ja meistens zum Anfüttern teurer und mit größeren Schauwerten produziert. Für Staffel 2 ist man ins kostengünstige Osteuropa abgewandert. Und auch wenn die Locations recht langweilig sind, ist Staffel 2 überraschenderweise besser geworden als der Vorgänger. Das liegt daran, dass die Story stringenter und mit weniger Nebenschauplätzen inszeniert worden ist. Dadurch ist die Staffel deutlich spannender als zuvor. Die Männlichkeitsrituale gehen etwas zurück, die zahllosen Besäufnisse wirken aber immer noch übertrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mitglieder einer Elitetruppe ständig vollgesoffen sind. Positiv ist, dass auf die einzelnen Figuren besser eingegangen wird, auch der politische Kontext in dem die Serie spielt, wird etwas differenzierter und kritischer dargestellt.
So etwas wie ein Anflug von inhaltlichem Anspruch kehrt ein in diese Männer-Testosteron-Serie. Das tut ihr gut. Es ist micht mehr alles nur schwarz oder weiss, vieles wird kritisch reflektiert.
Die Action ist ok, jede Menge Ballereien mit hohem Bodycount, gegen Ende hin sogar Kriegsaction mit etwas größerem Gerät. Die Darstellung des chirurgischen Noteingriffs beim schwerverletzten Team-Mitglied ist übrigens sehr realistisch und detailgetreu. Endlich mal ein Berater, der sein Geld wert ist.
War ich bei Staffel 1 skeptisch, hat mir Staffel 2 deutlich besser gefallen. Schade eigentlich, dass Schluss ist.

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