Als Komödie durchschnittlich und für einen Erotikfilm doch etwas zu sparsam mit eben dieser Erotik. Erstaunlich ist für mich vor allem das Entstehungsjahr, der Film würde weitaus besser für Anfang der Siebziger passen.
Ein pubertierender Junge beobachtet mit einem selbstgebastelten Teleskop zwei junge Krankenschwestern, die sich - offenbar nur aus (nicht ganz glaubhafter) Ermangelung männlicher Partner - der lesbischen Liebe hingeben (nicht das man allzuviel davon zu sehen bekommt). Die Mutter ist mit ihrem Liebhaber beschäftigt, und als sie sich von diesem einen Pelzmantel schenken läßt, erfindet sie dummerweise einen Trick mit einem gefundenen Pfandhausschein, um die Existenz des Pelzmantels für ihren Mann rechtfertigen zu können. Der mit der Einlösung des Scheins beauftragte Junge schanzt den Pelz schließlich einer Krankenschwester zu, mit der er inzwischen intim geworden ist. Das gibt ein bißchen Gelegenheit zur Situationskomik, die aber so einen Film nicht trägt. Die Charaktere sind zunächst ja witzig, aber schnell charakterisiert und danach wird´s langweilig, da sie nichts aufregendes oder intelligentes zu tun bekommen. Die erotischen Szenen sind dezent, nicht schlecht gemacht, aber nicht wirklich aufregend (oder anregend...). Für Laura Gemser-Komplettisten, sonst eher überflüssig.
Der Film hat nichts mit der deutschen DVD "Zeig mir, wie mans macht" zu tun, die jüngst auf den Markt geworfen wurde!