Ice Sharks (2016)
Ein an der Arktis arbeitendes Forschungsteam, das dass Schmelzen des ewigen Eis untersucht, stößt unerwartet auf prähistorische und äußerst aggressive Haie. Diese brechen problemlos Eisschollen auf und bringen so das Forschungslabor und alle Mitglieder in todbringende Gefahr... Die prähistorischen Räuber haben Hunger, Hunger auf Menschenfleisch...
Regisseur "Emile Edwin Smith" hat bereits fünf Titel in seiner Filmografie zustehen, die alle der B-Movie Liga zuzuordnen sind. Sein bekanntester dürfte "Mega Shark vs. Mechatronic Shark" aus dem Jahr 2014 sein. Nun in seinem neusten Film "Ice Sharks" zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, dachte er sich wohl, das es noch Nachholbedarf im Shark Trash Genre gibt, gerade wenn es um prähistorische Haie in der Schneeumgebung geht. Ein kleiner Exkurs:
2011 drehte Regisseur "Sam Qualiana" den Ideen gebenden "Snow Shark: Ancient Snow Beast", der die Basis Idee von prähistorischen Haien die durch eine Sprengung befreit wurden und ein Skigebiet attackieren lieferte. Drei Jahre später 2014 drehte dann Regisseur " Scott Wheeler" eine Art Remake mit dem Titel "Avalanche Sharks", der in Deutschland fälschlicherweise mit dem Titel "Snow Sharks" vertrieben wird statt mit dem Titel "Lawinen Haie". Dies führte selbstverständlich zu Verwechslungen. Inhaltlich erweiterte Scott Wheeler die Idee von Sam Qualiana und bereicherte "Avalanche Sharks" mit Science-Fiction Elementen. Nun sah sich wiederum "Emile Edwin Smith" dazu veranlasst einen parallelen Plot der Thematik zu kreieren, was zwar für Abwechslung sorgt, aber das Rad gewiss nicht neu erfindet. Aber wie sagt man so schön, alle guten Dinge sind 3 und da bietet bis dato doch "Ice Sharks" (Eisschollen Haie) doch einen unterhaltsamen Abschluss.
Die Story handelt dieses Mal um eine Forschungsstation an der Arktis, wo ein Team das Schmelzen des Eises untersucht, doch da machen sie Bekanntschaft mit prähistorischen und Eisschollen brechenden Haien, die zu einer tödlichen Gefahr werden. Nicht wirklich originell aber funktional und die Storyline ist dramaturgisch zumindest so gestaltet, das der Film tatsächlich minimal an Atmosphäre und Spannung besitzt. Hier hat "Emile Edwin Smith" gute Arbeit geleistet und darf sich den Stempel aufdrücken einen Shark Horror Trash geliefert zu haben, der von vielen Genre Vertretern hervorsticht.
Die Umsetzung ist vom technischen wie kreativen Standpunkt aus gemessen, relativ solide. Die karge Eislandschaft, die spärliche Forschungsstation und der gesamte Look harmonieren miteinander. Natürlich sieht man auch die günstige Ausstattung und das eher durchschnittliche CGI. Die Haie sehen eher unspektakulär aus und die Effekte z.B. die Blood Einlagen können sich wieder sehen lassen. Insgesamt funktioniert "Ice Sharks" und liefert einen trashigen und sommerlich abkühlenden Funfaktor.
Schauspielerisch zeigte sich der Cast vor der Kamera als solide und den wenig hohen Ansprüchen gewachsen.
Fazit:
Ice Sharks erfindet gerade wegen seinen zwei Vorlagen das Rad nicht neu, bietet aber einiges an Abwechslung und präsentiert sich solide. Für den Genre Freund definitiv eine Empfehlung. Wer auf B-Movies und Shark Horror Trash steht, der ist hier richtig und wird gut unterhalten.
Bewertung:
5,5 / 10 Punkte.