Review
von Leimbacher-Mario
One-Laugh-a-Minute-Orgasmus
Steve Martin als genial-selbstverliebter Gehirnchirurg in den Griffeln einer schwarzen Witwe und auf den Spuren eines Serienmörders in Europa - und mittendrin natürlich eine Menge gut geölter Gehirne als eine Art schleimige Singlebörse der inneren Werte...
Ganz in der Tradition von „Young Frankenstein“ oder „Donovan's Brain“ ist dieser Mann zwischen zwei Gehirnen (etwas irreführender Titel) ein Steve Martin-Vehikel auf dem Höhepunkt seines Stars. Anfang der 80er, mit Wurzeln im Horrorgenre, mit einer bezirzenden Kathleen Turner, mit mehr Witzen pro Minute als man zählen kann. Komplett ohne Scham. Famos! Vor allem die erste Hälfte schießt schärfer als die Zwerchfellpolizei erlaubt. Murmel murmel! Bringt die Katze hier raus! Hfuhruhurr! Unendlich zitierbar. Für mich einer der lustigsten Filme aller Zeiten. Kongenial. Frech. Sexy. I couldn‘t fuck a Gorilla! Samenstau der köstlichsten Sorte. Und eine süsse Message in Sachen „Schönheit ist nicht alles“ gibt’s obendrauf.
Fazit: nicht nur die vielleicht unterschätzteste Steve Martin-Komödie, sondern ein echtes Schmankerl des Genres allgemein. Für Horrorheads erst recht. Die erste Hälfte ist nahezu perfekt. Ein Lachflash jagt den nächsten. Frankenstein trifft Sexflaute. Mein Zwerchfell gibt Trinkgeld!