Der Film hat mich wirklich sehr berührt. Das Interessante an der Thematik des Films ist, dass versucht wurde eine Zukunftsvision zu visualisieren, wo die Wissenschaft ein
Tor zur transzendentalen Welt geöffnet hat.
Da es ein Science-Fiction Film ist, wird die Frage, wie sie das geschafft haben, kaum zu beantworten sein. Aber andere philosophische oder vielleicht sogar theologische Fragen treten hingegen mehr in den Vordergrund. Der Sinn des Lebens, Sündenvergebung und das Leben nach dem Tod. Ich fand es echt spannend, dass diese existentiellen Themen im Film praktisch vor Augen geführt werden. Die Konfrontation mit seiner verstorbenen Frau ist der Beginn der Selbsterkenntnis von Chris, aber auch eine Chance sein Paradies zu finden.
Und das mit einer sehr melancholischen und meditativen Atmosphäre im einsamen Weltraum, die viel Platz zum Nachdenken bietet. Die musikalische Untermalung ist erste Sahne und die Schauspieler können alle überzeugen.