Review

Privatdetektiv Cody Abilene ermittelt wegen irgendwas mit Computertechnologie und Russen. Gibt auch noch delikate Fotos und Erpressung. Die Handlung ist letztlich Banane und egal, der vorliegende Autorenfilm von Andy Sidaris ist als Teil seiner BBB-Reihe alles, nur nicht von der Geschichte angetrieben. Die Alibi-Story führt Laberbacke Cody an allerlei Hupen vorbei, daneben liest er brav Zeilen aus dem Off vor und beschreibt, was man gerade sieht oder worum es geht. Das hat was von betreutem Filmschauen. In seiner Doofheit ist das irgendwo sogar spaßig, wenn man sich davon verabschiedet, von „Malibu Express“ einen Film mit nur einem Fünkchen Klasse zu erwarten. 

Die Action ist nicht der Rede wert. Ein bisschen Autobrumm, hier und da mal Peng, einen Hubschrauber gibt es auch mal. Beim Witz bin ich nicht sicher, der grausame Running-Gag mit den Buffingtons will kein Ende nehmen. Viel wichtiger sind „Malibu Express“ aber andere Zutaten. Dauernd Titten und Geknatter vor die Linse bringen hat zwar wenig mit Erotik zu tun, das hält Sidaris aber nicht davon ab, diverse zeigewillige Damen vor die Linse laufen zu lassen. Und Kerle, die die Oberteile ausziehen. Das langweilt mit der Zeit, denn mit Stil ist hier nichts eingefangen, nimmt aber sinnlos viel Zeit von der Uhr. Dabei sind alle so notgeil wie die Finger, die hiervon damals die Kassettenhülle in der Videothek begrabbelt haben. 

„Ich könnt schon wieder.“

Nee, lass ma. 

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