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Im Rahmen eines Aufnahmerituals für eine Studentinnenverbindung inklusive Paddel auf den Hintern schickt die dominante Veranstaltungsleiterin die beiden Anwärterinnen Taffy und Lisa in eine Bowlinganlage. Mit ihnen drei Spannerstudenten, die das Ritual beobachtet haben. Dort angekommen macht sich bald der Schrecken breit, denn aus einer der dortigen Trophäen erscheint eine Kreatur, die ihnen übel mitspielt.

Das Ganze firmiert in der Schublade Horrorkomödie in einer B bis C-Verfassung. Und ja, trashig ist das durchaus und bietet die Liga-immanenten Elemente. Also nackte Haut, dumme Witze und semi-begabte Darsteller und -innen. Ob das Teil aber nun mehr oder weniger ernst gemeint ist, wird nie so ganz klar. Dazu schlingert das zu sehr zwischen Parodie und Genreversuch. Immerhin versucht man sich an einer Art von Humor. Der eine Kollege, der von einem Bier komplett hacke ist und dauernd reihern muss oder die allgemeine Geschwätzigkeit – es fällt letzten Endes unter „stets bemüht“.
Runtergekurbelt in zwölf Tagen während der Nachtstunden, wenn die Bowlingbahn geschlossen war, hat dieses Machwerk durchaus so seine Längen. Gerade in der zweiten Hälfte zieht sich das. Der von David DeCoteau inszenierte Streifen möchte merklich einen gewissen Spaßfaktor erreichen, ist aber szenenweise zu pomadig. Das schmale Budget wurde allerdings gut genutzt, immer wieder kommt es hier zu doch interessanten Einfällen und man macht wohl einfach das Beste aus den knappen Mitteln.

Der Kobold, Imp oder was das auch immer ist spielt sein schurkisches Spiel und erschafft Illusionen aus den Wünschen der Beteiligten. Dabei gehen manche hops und so stolpert sich der Film über seine Laufzeit. Die Anspielungen auf Klassiker wie „Bride of Frankenstein“ wirken dabei ohne Kontext. Der Härtegrad ist völlig harmlos, wer also auf Blut oder Gore hofft, dürfte enttäuscht werden. Sowas findet überwiegend im Off statt. Eher gibt es hier Hupen und dumme Sprüche, aber auch das ist nicht abendfüllend.

Halbwegs kurzweilig, dabei aber strunzdumm und wenig graphisch ist Sorority-Dingsbums ein semi-unterhaltsamer B bis C-Streifen. Alles irgendwie doof, aber trotzdem unter trash-Bedingungen mal ansehbar. Allerdings ohne Gore, dafür mit Möpsen, im weiteren Verlauf dennoch ziemlich lahm, die zweite Hälfte zieht sich auch immer wieder mal. Im SchleFaZ-Rahmen spaßig, ansonsten eher gähn.

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