Review

"A Flying Jatt": Ein Held mit Höhen und Tiefen

"A Flying Jatt" bietet eine charmante Mischung aus Superhelden-Abenteuer und typisch indischem Humor, getragen von Tiger Shroffs sympathischer Darstellung als unsicherer Held. Besonders gut ist der Ansatz, dass dieser Superheld Angst vor Höhen hat und seine Flugkünste mehr bodenständig sind als beeindruckend – eine humorvolle Idee, die frischen Wind in das Superhelden-Genre bringt. Shroff überzeugt mit seinen beeindruckenden Martial-Arts-Fähigkeiten und bietet eine gute Leistung als schüchterner und zugleich pflichtbewusster Held. Jacqueline Fernandez als seine Liebe und Nathan Jones als der furchterregende Bösewicht Raka bieten solide Unterstützung.

Allerdings ist der Film in seiner Handlung und seinem Tempo oft uneinheitlich. Die Geschichte wirkt phasenweise vorhersehbar und klischeehaft, und viele der emotionalen Momente bleiben oberflächlich. Regisseur Remo D'Souza zielt eindeutig auf ein jüngeres Publikum ab, was dazu führt, dass einige der Witze und Handlungselemente zu einfach oder kindisch wirken. Die Spezialeffekte sind solide, aber im Vergleich zu internationalen Standards bleibt "A Flying Jatt" technisch hinterher.

Die ökologische Botschaft des Films – ein Superheld, der gegen Umweltverschmutzung kämpft – ist lobenswert, auch wenn sie manchmal zu offensichtlich und belehrend vermittelt wird. Die Musik, insbesondere Songs wie "Beat Pe Booty", trägt zur Leichtigkeit und Unterhaltung bei, ist jedoch nicht besonders erinnerungswürdig.

Insgesamt ist "A Flying Jatt" ein Film mit guten Ansätzen, der aber aufgrund seines ungleichmäßigen Tons und seiner klischeehaften Handlung nicht vollends überzeugt. Für Kinder und Fans von leichten Superhelden-Komödien ist er dennoch sehenswert.

Details
Ähnliche Filme