Review

Eigentlich war ja klar, dass nach einem so großen Erfolg wie „Ghostbusters“, eine Fortsetzung produziert werden würde. Und so kam der gesamte Cast des Vorgängers 1989 erneut zusammen, um diesen zweiten „Ghostbusters“, natürlich unter Reitmans Regie, zu verwirklichen.

Die Story:

Das Geisterjäger-Geschäft macht lange nicht mehr so viel Profit, wie in den Anfangstagen, weshalb sich die vier Geisterjäger mit kleinen und unwürdigen Nebenjobs über Wasser halten. Während Raymond (Dan Aykroyd) und Winston (Ernie Hudson) sich für nervige Kindergeburtstage zu Witzfiguren machen lassen und Peter (Bill Murray) eine Fernsehshow für Übernatürliches moderiert, führt Egon (Harold Ramis) alles Andere als bahnbrechende Laborexperimente aus. Ein neuer Job muss also her: Als der Dämonenfürst Vigo (Wilhelm von Homburg) ganz New York mit einer Schleimschicht überzieht, haben die Ghostbusters endlich wieder alle Hände voll zu tun.

Schön, dass sich für das Drehbuch wieder Harold Ramis und Dan Aykroyd verantwortlich zeichnen. Und somit ist für gelungene Gags wieder massig gesorgt. Die Story ist noch eine Ecke größer ausgefallen, als im Erstling, weshalb die besonders gelungenen Effekte hier im Vordergrund stehen. Leider geht auch, wie im Ersten „Ghostbusters“, durch die deutsche Übersetzungsarbeit viel Humor verloren.


Die Darsteller:

Besser hätte die Darstellerwahl nicht ausfallen können: Das gesamte Team des ersten Teils ist wieder mit dabei, was dem Film viele Pluspunkte verleiht. Auch Annie Potts und Rick Moranis, die ja eigentlich Nebendarsteller waren, haben es auch in diesen Film geschafft. Ohne all diese erstklassigen Darsteller wäre „Ghostbusters II“ sicher zum Scheitern verurteilt gewesen, es hätte einfach die Atmosphäre und die Situationskomik gefehlt.


Die Effekte:

Fünf Jahre nach „Ghostbusters“ hat die Tricktechnik einen großen Schritt nach vorne gemacht, weshalb die Effekte noch einen Tick besser wirken, als im Ersten. Besonders die wandelnde Freiheitsstatue kann man als Geniestreich betrachten. Die altbewährte Stop-Motion-Animation kommt hier gar nicht mehr zum Einsatz, sie war wohl schon zu veraltet gewesen und da man ein größeres Budget hatte, auch überflüssig. Es kommt viel mehr Tricktechnik vor, als vor fünf Jahren, und so rücken die Darsteller ein bisschen in den Hintergrund.


Die Musik:

Ähnlich gelungen, wie im Ersten, kann man den Soundtrack bezeichnen. Der hat wieder einige Ohrwürmer, in diesem Fall „Your Love keeps lifting me higher“ von Jackie Wilson, zu bieten. Auch das berühmte „Ghostbusters“ von Ray Parker Jr. darf natürlich nicht fehlen, was wären die Filme ohne diesen Song? Im Vergleich zum Vorgänger ist der Soundtrack noch besser gelungen, was man als fast unmöglich bezeichnen könnte.



Fazit:

„Ghostbusters II“ ist eine sehr gelungene Fortsetzung geworden, der vor allem durch das Auftreten des gesamten Erstlings-Cast viel Witz und Atmosphäre verliehen wird. Die Effekte und die Musikuntermalung haben den genialen ersten Teil noch übertroffen. Leider sind durch die Effekte die Darsteller stark in den Hintergrund gerückt worden und auch die schwache Übersetzung nagt extrem an einer 10/10 Punkte Wertung. Dennoch werden sich Fans über diesen tollen zweiten Teil freuen, der immer wieder Spaß macht!

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