Die „Ghostbusters“ gibt es nicht mehr. Scheinbar sind mit der Vernichtung von „Gooza“ alle parapsychologischen Phänomene verschwunden. Kurz vor Sylvester im Jahre 1989 jedoch brauen sich wieder einmal dunkle Wolken über New York zusammen. Die stillgelegten Tunnel der Kanalisation sind auf einmal bis zum Rand mit Schleim gefüllt. Alles deutet darauf hin, daß ein alter Karpatenfürst im Begriff ist, sich die Welt zum Jahreswechsel Untertan zu machen...
Wie schon im ersten Teil, führte auch hier wieder Ivan Reitman Regie. Und „Ghostbusters 2“ ist eine würdige Fortsetzung des Kulthits geworden. Die Spezialeffekte sind noch eine Klasse besser, als im Vorgänger und beweisen, daß Computeranimationen nicht immer die bessere Wahl sind. Die Geschichte ist spannend und gewohnt ironisch erzählt und das Schauspielerensemble harmoniert wunderbar. Nahezu alle Beteiligten des ersten Teils konnten auch hier wieder gewonnen werden, um auf Geisterjagd zu gehen. Besonders ein bestens aufgelegter Bill Murray sorgt für jede Menge Lacher. Jedoch sind auch Harold Ramis und Dan Aykroyd zusammen eine Klasse für sich. Die Rolle von Ernie Hudson kommt leider ein bisschen zu kurz. Der Soundtrack ist ähnlich toll, wie beim ersten Teil und vereint all das, was die achtziger Jahre musikalisch so einzigartig gemacht hat.
Insgesamt ist „Ghostbusters 2“ eine spannende, lustige und intelligente Fortsetzung geworden, die durchaus neben dem ersten Teil bestehen kann.
7/10 Punkte