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Man muss dem 2005er Remake immerhin attestieren, dass es eine ganze Lawine von neuen (größtenteils inoffiziellen) Amityville-Streifen losgetreten hat. Aus allen Löchern kommen die Nachahmer gekrochen. Auch ein Mark Polonia mischt mit, der hier unter Produzent Fred Olen Ray ein - für seine bescheidenen Verhältnisse - noch ganz akzeptables Machwerk abgeliefert hat. Sogar Julia Roberts' Bruder Eric konnte als Nebendarsteller gewonnen werden! Allerdings ist Roberts dank Maske nicht erkennbar. Ebenfalls sehr wenig zu sehen gibt es von den Creature Effects von Brett Piper. Dafür wird uns ein grausiges Runzel-Make-up für die Oma geboten. Ist insgesamt ein langatmiger Abklatsch trotz der kurzen Laufzeit, bei dem zu viel erst am Ende passiert. Die Legende wird umgestaltet, ähnelt nun mehr BLAIR WITCH PROJECT, und das Finale wäre gerne wie TANZ DER TEUFEL.