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Episode Nr. 1 beginnt gleich damit, dass der Aussie-Psycho eine campende Familie abschlachtet, sogar deren kleinen Jungen. Ein Hammerauftakt, doch leider kann die erste Staffel anschließend keinen annähernd so niederträchtigen und ruppigen Moment mehr verzeichnen. Die Odyssee und Vendetta der überlebenden dürren Teenietochter mit ihren komischen Augenbrauen und ihre Verwandlung zur knallharten Survival-Powerfrau ziehen sich wie Kaugummi. Es werden auch viel zu viele Nebenschauplätze und kaputte und böse Gestalten eingeführt, während der eigentliche Schurke zur Nebenerscheinung verkommt. Auch der Akt der Rache hält nicht, was er versprochen hat. Staffel #2 mit der bunt gemischten, in der Wildnis ausgesetzten Busreisegruppe ist da schon eine viel spaßigere Angelegenheit, wenn auch im Grunde nur herkömmlicher Slasher-Stoff, der auf 5 Stunden aufgeblasen wurde.