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Die liebevolle Verneigung vor Indiana Jones gilt zu Recht als mit das Beste, was die kleine Independentfilmschmiede der Gosejohann-Brüder hervorgebracht hat. Mit viel Mutterwitz und Ironie, wie man es von Neverhorst-Produktionen nicht anders gewohnt ist, werden Mumien und Nazis durch den Kakao gezogen. Wie der Simon als Nazi-Offizier Befehle kläfft, wie seine Untergebenen ulkig marschieren und rumhampeln oder mit welch einer Selbstverständlichkeit die den wertvollen, einbandagierten Kadaver achtlos durch die Gegend pfeffern - das ist alles saukomisch. Mit der Auswahl der Drehorte und der Ausstattung der Kulissen hat man sich diesmal erfreulicherweise mehr Mühe gegeben als bei früheren Werken, darum kommt der Beinahe-Fanfilm auch nicht so billig rüber wie z.B. INVASION NEVERHORST.

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