Alle Kurzkommentare


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Wie so oft, sind skandinavische Filme irgendwie anders, kontrovers nicht nur in ihrer Gänze, sondern manchmal auch befremdlich in Kameraführung, Gesprächsführung. Nicht immer nachzuvollziehen, nicht immer so, dass wir hier im gemäßigten Europa sagen: Ja, kann ich nachvollziehen, aber immer irgendwie interessant. Wieder einmal eine wahre Begebenheit als Ausgangslage, wieder einmal eine Umsetzung, bei der man sich fragt, was man da jetzt hat: Horror, Thriller, Slasher, eine Kombination? Egal, anzuschauen alle mal und zumindest ich vermisse das übliche Teenie-Horror-Slashing nicht wirklich. Alleine dafür Pluspunkte. Die ein oder andere Logiklücke mag sich auftun, aber eigentlich auch nur dann, wenn wir den Film zu ernst nehmen und zu nah an dem geschehen von 1960 positionieren. Sieht man das Ganze mit etwas mehr Humor und losgelöster, wird man entsprechend gut unterhalten.

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Finnland oder generell skandinavische Länder tauchen selten auf dem Radar des geneigten Horrorfilm-Sehers auf. Bisher waren es Perlen wie Night Watch oder So finster die Nacht. Leider spielt Lake Bodom nicht ganz auf dem Niveau der beiden genannten Streifen, aber er ist ambitioniert genug, eine Liga tiefer zu spielen: unterhaltsam, spannend und hier und da gruselig. Und ein Schwung unerwarteter Twists gibt es auch noch dazu.

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