Review

The Void ist ein echter Geheimtipp für Fans von Lovecraft-Horror, praktischen Effekten und 80er-Jahre-Schmodder-Atmosphäre. 

Der Film spielt größtenteils in einem abgelegenen Krankenhaus, das sich bald als Epizentrum eines grotesken Albtraums entpuppt – inklusive mysteriöser Kultisten, monströser Kreaturen und kosmischem Wahnsinn. Ab dem Moment, wo der erste Tentakel aus einem Körper schießt, ist klar: Hier wird es herrlich dreckig, schleimig und kompromisslos.

Man merkt dem Film die Liebe zum Genre an. 

The Void ist eine große Verbeugung vor Klassikern wie Hellraiser, The Thing oder From Beyond, aber mit einer eigenen, modernen Note. Die Effekte sind durchweg handgemacht und einfach grandios – richtig schön oldschool, ohne übertriebenes CGI-Gewitter. Der Body Horror ist saftig, grotesk und herrlich übertrieben.

Klar, die Story ist stellenweise etwas hanebüchen und bleibt nicht immer logisch – aber sie funktioniert im Rahmen der düsteren, albtraumhaften Fantasy-Welt, die hier aufgebaut wird. Es geht weniger um Realismus als um Atmosphäre, Wahnsinn und das Gefühl, dass jederzeit alles passieren kann. Die Schauspieler liefern solide ab – keiner glänzt übertrieben, aber das ist auch nicht nötig. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund.

The Void ist keine Hochglanz-Hollywood-Produktion, aber genau das macht seinen Charme aus. Ein kompromissloser, stilvoller Horrortrip mit Herz für sein Genre.


Fazit

Für alle Fans von Lovecraft, Monsterhorror und handgemachtem Gore ein Pflichtfilm.

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