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Diese Low-Budget Parodie auf den Hulk zeichnet sich durch den konstanten Einsatz von miesen CGI-Sets aus. Wie in großen Hollywood-Superhelden-Filmen stehen die Schauspieler vor dem Green-Screen und der gesamte Hintergrund wird in der Postproduktion eingesetzt. Hier auch, aber eben mit amateurhaft aussehendem Ergebnis anno Windows 95. Der Bulk, wie er sich bewegt und er mit jeder wechselnden Kameraperspektive die Größe im Verhältnis zur Umgebung ändert, ist für 1 bis 2 Minuten ganz amüsant. Danach hat man sich satt gesehen und es treten Ermüdungserscheinungen auf. Der Bulk hat ohnehin kaum Screentime, stattdessen sehen wir in endlosen, banalen Dialogen schlechte Gags, die einfach nur nerven. Da ist mir der afrikanische "Superhelden-Film" ANANSE: SPIDER MAN (2011) sympathischer, wenn auch ebenso langweilig. Wer den Trailer zu Bulk gesehen hat, kann sich den Film echt sparen, denn dann kennt man die besten Szenen...
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Das ist eine solch kackfreche Imitation, dass selbst The Asylum vor Scham erröten würde! Es grenzt an ein Wunder, dass Marvel da keine Klage wegen Copyrightverletzungen eingereicht hat. Die Hulk-Kopie Bulk schaut aus wie ein nackter lila Gorilla. Der Einsatz von Green Screen und CGI ist so massiv, dass ein kurioser, synthetisch wirkender Hybride aus Real- und Animationsfilm herausgekommen ist. Allerdings sieht das alles so schäbig aus, als würde man ein altes Game auf der Playstation 1 spielen - und das ist heutzutage und angesichts all der Filmsoftware auf dem Markt unentschuldbar! Die Macher mussten scheinbar alles animieren oder für sie waren nicht einmal ein echtes Hündchen und ein richtiger Park greifbar?! Alle Statisten laufen unnatürlich weil nur auf der Stelle, während die Hintergründe verschoben werden! Es ist teils unfassbar unfreiwillig komisch.