Review

iHaveCNit: A Cure For Wellness (2017)

Als Nächstes habe ich aus dem diesjährigen Filmprogramm „A Cure For Wellness“ nachgeholt. Der neue Film von Gore Verbinski widmet sich so langsam wieder den Ursprüngen des Regisseurs: Horror bzw. Psychothriller. Und an Bord sind Dane DeHaan und Jason Isaacs. Der Film bestätigt mich darin, warum ich Psychothriller gern habe, auch wenn mich der Film einiges an Geduld gekostet hat.

Der junge Investmentbanker Mr. Lockhart muss seinen Chef in einer Klinik in den Schweizer Alpen aufsuchen und schnellstmöglichst heim bringen, damit ein wichtiger Deal abgewickelt wird. Doch vor Ort gehen viele verrückte Dinge vor sich und Lockhart verbringt mehr Zeit in der Klinik als ihm lieb ist.

Wenn der Regisseur die Intention hatte, dass man als Zuschauer genauso ungeduldig werden soll wie Lockhart selbst, dann ist es sehr plump wie das umgesetzt worden ist. Mit knapp 2,5 Stunden ist der Film extrem lang und fördert mit einer gewollten Langeweile die Ungeduld bei mir z.B. Dane DeHaan selbst funktioniert als Charakterdarsteller wie hier auf jeden Fall besser als z.B. in „Valerian“ und Jason Isaacs als zwielichtiger Klinikleiter sind auf jeden schauspielerisch neben Mia Goth, die die junge Hanna spielt wenigestens etwas, das den Film zusammenhält, der sich unter anderem anfühlt wie aus diversen Versatzstücken des morbiden Horror- und Psychothrillers und auch Filmen wie „Shining“ und „Shutter Island“ zusammengezimmert. Und ob die präsentierte Symbolik in sich selbst und auch auf die Story Sinn ergibt, wird sich erst durch eine weniger notwendige Analyse durch eine Zweitsichtung ergeben. Die Optik des Films ist zwar auf Hochglanz poliert, wirkt dadurch aber sehr clean und die computergenerierten Effekte wirken dann doch sehr befremdlich. Dabei finde ich den eigentlichen Kern der Geschichte recht gut und ehrenswert.

„A Cure For Wellness“ - My First Look -. 6/10 Punkte.

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