iHaveCNit: Verborgene Schönheit (2017)
Es gibt ja unzählige Trinkspiele zu Filmen. Während dem ich mir nun „Verborgene Schönheit“ angesehen habe, ist mir die Idee zu einem weiteren Filmtrinkspiel eingefallen, die ich auch noch im Laufe der Review vorstellen werde.Da der Cast sich schonmal großartig liest mit Will Smith, Edward Norton, Kate Winslet, Michael Pena, Naomie Harris, Helen Mirren, Keira Knightley und Jacob Latimore und der Trailer mir ebenfalls Lust auf mehr gemacht hat, stand nun der Film auf meiner Liste.
Es geht um Howard Inlet, erfolgreicher Geschäftsmann, der nach dem Tod seiner Tochter in eine schwere Depression verfällt. Seine befreundeten Kollegen finden keinen Zugang mehr zu ihm. Da diese mitbekommen, dass er Briefe an „Liebe“ ; „Tod“ und „Zeit“ schreibt, kommt seinen Kollegen eine Idee, wie sie wieder einen Zugang zu ihm finden können.
Das Setting in New York, die Hochglanzoptik und sein namhafter Cast ist schon mal eine gute Voraussetzung für den Film. Die Idee des Films ist zwar ein wenig konstruiert, aber an sich sehr interessant. Die Rehabilitation eines gebrochenen Mannes bildet unseren Hauptplot, in dem vor allem Will Smith extrem gut spielt. Auch schön ist, dass seine befreundeten Kollegen mit Edward Norton, Kate Winslet und Michael Pena mit der Bindung zu den 3 Grundbegriffen des Films eine schöne ergänzende Hintergrundgeschichte geliefert bekommen. Und der Schlusstwist war für mich auch schön und leicht überraschend. Die Dialoge sind jedoch ein wenig zu viel des Guten. Zum Glück hat man hier nicht versucht, pseudoreligiöse Botschaften unterzubringen, mit denen ich nichts anfangen kann, dafür sind jedoch philosophische Botschaften am laufenden Band in den Dialogen zu finden. Wenn man nun diesen Film sieht, könnte man eigentlich für jeden dieser Sprüche einen Schnaps trinken und einen Geldbetrag ins Phrasenschwein schmeißen. Wer am Ende des Films noch aufrecht steht (und das könnte extrem schwer werden – auch für trinkfeste Leute), bekommt den Geldpott.
Im Allgemeinen wurde ich vom Film gut unterhalten. Weder positiv überrascht oder negativ enttäuscht. Ein kleines, feines, interessantes und witziges Drama, dass aufgrund seiner Laufzeit doch etwas oberflächlich und plakativ bleibt.
„Verborgene Schönheit“ - My First Look – 6/10 Punkte.