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Acht Jahre nach "Die Hard" wird die Idee einer Geißelnahme in einem gigantischen Gebäude erneut verfilmt. Das allein würde ja eigentlich niemanden dazu veranlagen sich an John McTiernans Klassiker zu erinnern.
Das winzige Detail jedoch, dass der Hauptdarsteller Darren McCord, verkörpert von van Damme, sich im Alleingang und unentdeckt durch das Gebäude kämpft, hier und da ein paar Terroristen zur Strecke bringt, Bomben entschärft und wenn er zwischendurch gerade Mal Zeit hat auch dem hisigen Eishockey-Team den Kasten freihält, zeigt Parallelen zu dem Klassiker.

Nun, glänzt Sudden Death nicht gerade mit einer bahnbrechenden Story bietet aber wie sein einstiger Vorgänger spannenden Unterhaltungsstoff.
Ganz klar ist das heimliche Agieren McCords der Antreiber der Spannung, die ab und an von kurzen Kämpfen oder Explosionen unterbrochen wird.
Das ständige Umschalten auf das Eishockeymatch, in den heißen Szenen untermalt und verstärkt zudem das Spannungsgefühl beim Zuschauer.
Die Dialoge sind von Humor gekennzeichnet, bzw. bieten sie guten Stoff für Filmzitate. Eine Komödie ist der Film jedoch keines Falls.
Auf Szenen zur Reizung des Zwerchfells wird man im Film nicht stoßen. Auch die Kämpfe im Eins-Gegen-Eins sind eher trocken und zielstrebig gestaltet.
In sofern ist der Film allemal realistisch, obgleich die Vorstellung, dass ein Einzelner einen ganzen Haufen Krimineller ausschalten kann recht unwahrscheinlich ist.
Trotzdem kommt der Stoff bei den Zuschauern an, auch wenn das ( in betonten Anführungszeichen ) Remake niemals die Popularität und die Qualität des Originals erreichen wird.

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