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Darren McKord, Ex-Feuerwehr-Mann und getrennt von seiner Frau, lädt seine zwei Kids zu dem Eishockeyspiel ein, welches entscheidend sein wird. Er arbeitet dort als Wachmann und stößt auf eine heikle Sache: Terroristen haben die Luxus-Lounge in ihre Gewalt gebracht, Bomben im Stadion angebracht und Geiseln genommen. Und Darren ist die einzige Hoffnung, die den Menschen im Stadion bleibt.Wenns um Action geht kann man sich auf Peter Hyams verlassen. Es wird zwar wieder "nur" das Die Hard Terrain abgegrast, aber das sehr anständig nach dem Motto - lieber gut geklaut, als schlecht erfunden. So muß wieder ein Haufen gut organisierter, aber gegen Einzelkämpfer gewohnt chancenloser, Terroristen, während des Stanley Cup Finales bekämpft werden, denn sie haben nebenbei den Vizepräses des USA gekidnappt und erpressen auf diese Weise mal eben eine schlappe Milliarde Dollars. Die Befreiungsversuchen von außen scheitern wie immer kläglich, aber zum Glück haben wir einen Brandinspektor im Stadion, der in jungen Jahren ganz offensichtlich an der McGuyver University seinen Bachelor in creative thinking gemacht hat. Mit Waffen hat er es zwar nicht so sehr, aber wehe er findet eine Kulifeder und einen Feuerlöscher, dann lichten sich die Reihen der Bad Guys.
Für die Rolle der One Man Army ist natürlich die prügelnde Pommes van Damme prädestiniert. Körperlich zum damaligen Zeitpunkt noch voll im Saft und das darf er hier redlich auskosten. Die Action ist stets hart aber ehrlich, besonders der Kampf gegen das Maskottchen hinterläßt seine Wirkung und beim High Kick an den Kopf mit Schlittschuhen, hab ich sogar leichte Phantomschmerzen verspürt. Richtig gut fand ich auch den kleinen humoristischen Exkurs, als er sogar kurzfristig im laufenden Spiel den Torwart geben muß und sogar den Catch des Jahre hinlegt. Sein Gegenpart ist in Form des ebenso coolen wie skrupellosen Powers Boothe sehr gelungen. Das Psychoduell der beiden gehört da ebenfalls zu den Highlights des Films.
Gut verzichten hätte ich dagegen auf die Familienbande McKords. Diese bringen zum einen die Handlung kein Stück weiter und ehrlich gesagt sind die Kiddies für den Zuschauer eine arg nervliche Belastung. Ansonsten bietet Sudden Death aber gelungene Action, aufwendige Szenarien und Spannung am Stück. Die Story ist zwar mühelos vorhersehbar, aber solange der Weg dahin ansehbar ist, sei das verziehen. Auf jeden Fall einer der besseren JCVD´s.
8/10

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