Review

Sicher, der Film ist ein dreister Stirb Langsam Clone, aber da gibt es weit schlimmere.
Als Einzelkämpfer ist hier Van Damme zu sehen, der natürlich nur ein Furz gegen McClane ist. Darrstellerisch gewohnt blass, verlässt sich der belgische Prügler auf seine Kampfsportfähigkeiten. Die Handlung schickt Van Damme quer durch die gelunge Kulisse, wo er Bomben entschärfen muss. Dabei trifft er auf allerei Gesindel, das zur Unterhaltung der Actionfans teilweise specktakulär erschossen und verprügelt wird. Highlight ist sicher der Kampf gegen das Maskottchen der Penguins. Auch aufs Eis muss Van Damme sich wagen, wo er getarnt als Torwart auch prompt eine Glanzparade hinlegt, was für das erreichen der Sudden Death Phase natürlich verdammt wichtig ist. Die Verknüpfung des Spielgeschehens mit der Erpresserstory sorgt für die größte Spannung, des ansonsten eher spannungsarmen Plots. Dafür gibt es umso mehr Action und der Film ist sehr temporeich inszeniert und besitzt auch die nötige Härte.
Man merkt dem Film dabei in jeder Minute an, das er in der Leinwandphase Van Dammes entstanden ist.
Schauspielerisch kann Powers Boothe, als fieser Oberbösewicht am meisten überzeugen.
Fazit: Guter Stirb Langsam Clone, der allerdings zu keiner Minute an die spannende, klaustrophobische Atmosphäre des Originales herankommt. Gute Unterhaltung für Action Fans. Nicht mehr aber auch nicht weniger. (7/10 Punkten)

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