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Steve Zahn spielt einen Polizisten, der zu Unrecht aus dem Dienst entlassen wird, weil ein Ex-Cop, gespielt von Martin Lawrence, behauptet, er habe ihn im Dienst aus rassistischen Motiven grundlos zusammengeschlagen, obwohl er sich selbst der Verhaftung widersetzt hat. Nachdem Zahn aus dem Gefängnis entlassen wird, fängt er zufällig bei dem Sicherheitsunternehmen an, bei dem Lawrence tätig ist und schon bald sind die beiden als Partner einem Schmugglerring auf der Spur.

Neu sind die Ideen aus "National Security" ja nicht gerade, schon Mel Gibson und Danny Glover stritten als vollkommen gegensätzlich konstruierten Charaktere bei so ziemlich jedem Einsatz mit diversen Wortgefechten und dasselbe gilt auch für hunderte weitere Filme wie "Bad Boys" oder "Red Heat", allerdings werden die Genre-Klischees hier gut genug serviert, um noch einmal bestens unterhalten zu können.

Einen erheblichen Anteil daran haben die beiden bestens aufgelegten Hauptdarsteller. Martin Lawrence, der sehr oft in ähnlichen Rollen zu sehen ist und auch diesmal seine üblichen Gags vom Stapel lassen darf, wenn er sich als wegen seiner Hautfarbe diskriminiert fühlt, hat sichtlich Spaß an diesem Film und harmoniert hervorragend mit seinem Kollegen. Steve Zahn, der sehr oft in bizarren Rollen zu sehen ist, macht sich ebenfalls sehr gut und ist als sympathischer, etwas zurückhaltender Gegenpol zum überaus aktiven Lawrence hervorragend besetzt und so werden die Gags schon mal gekonnt durch die beiden Darsteller serviert und getimt.

Die Story ist nach Schema F gestrickt und alles in allem sehr vorhersehbar, da man kaum eigene Ideen hat, um die Handlungsbahnen des Genres zu verlassen. Als Vehikel für die Gags reicht die Handlung aber gerade noch aus und ist vor allem anfangs mit ein paar lustigen Einfällen und den amüsanten Dialogen dann doch recht gelungen.

Regie führte Dennis Dugan, der zuvor mit "Big Daddy" in Erscheinung getreten war und zuletzt mit "Chuck und Larry", sowie "Leg dich nicht mit Zohan an" dem Genre treu blieb. Dugan baut genügend Gags ein, um von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten zu können und würzt den Film noch mit ein paar überraschend gut gemachten Action-Szenen, der so, trotz seiner Kurzweiligkeit, durchaus über das Mittelmaß hinauskommt. Das Erzähltempo ist sehr schnell gewählt, wirkt aber nie wirklich gehastet und die Darsteller werden gut in Szene gesetzt und, da auch die musikalische Unterlegung stimmt, lässt sich die Regie durchaus als versiert bezeichnen.

Fazit:
Das Rad wird mit "National Security" nicht neu erfunden, mit den beiden spielfreudigen Hauptdarstellern, den guten und wohlwollend dosierten Gags, den versiert inszenierten Action-Szenen und dem schnellen Erzähltempo braucht der Film dies aber gar nicht, um gut unterhalten zu können und nicht im belanglosen Mittelmaß zu verschwinden.

67%

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