Review
von Xander_LaVelle
Bereits bei "Gravity" fragte man sich, wie es möglich ist, einen ganzen Film mit nur wenigen Charakteren über zwei Stunden füllen zu können, in der es eigentlich nur die Ödnis des Alls gibt.
Im Vorliegenden Werk ist dies auch durchaus gut gelungen, denn zeigt der Film doch ein sehr ausdrucksstarkes Charakterprofil eines verzweifelten Menschen. So wird dargestellt, wozu massive Einsamkeit einen eigentlich sehr rationalen und freundlichen Mann treiben kann..
Neben dem von Chris Pratt dargestellten Hauptcharakter und dessen Kämpfen mit seiner Persönlichkeit gibt es auch noch einige weitere Handlungen, die den Streifen zu einem spannenden Sci-Fi Film werden lassen.
Viele Handlungen lassen sich wirklich nachvollziehen und die Charaktereigenschaften bestehen meist nur aus Grauzonen. Schwarz und weiß gibt es hier nicht wirklich. Das Raumschiff ist zwar imposant, aber rückt es doch eigentlich immer wieder in den Hintergrund.
Das Spiel von Pratt und Lawrence ist sehr ausdrucksstark und kann den Film sehr gut tragen, wobei es auch am Ende kein blödsinniges, unrealistisches Happy End à la Hollywood gibt.