Review

So bad it's fun

Bei "The Black Room" weiß man nicht so recht ob man lachen oder weinen soll. Ein notgeiler Sexdämon terrorisiert ein neu eingezogenes Pärchen, welches einfach nicht zum Schuss kommt... das muss man sich erstmal auf der geschnalzten Zunge zergehen lassen. Natasha Hemstridge ist auch 20 Jahre nach "Species" noch fein anzusehen und der Film weiß durchaus, wie bescheuert und albern er ist. Nichtsdestotrotz lacht man noch lauter über seine Art und Unfähigkeit als es den meisten Beteiligten wohl lieb wäre. Immerhin ist bei ImdB Comedy kein angegebenes Genre...

Es splattert, es sexelt, es overacted - an jeder Ecke, in jeder Szene, sich zu einem aberwitzigen Horrororgasmus steigernd. Ok, könnte ein vorgetäuschter sein. Trotzdem hatte ich ein paar Minuten Spaß und die Zeit verging wesentlich schneller als gedacht. Ein unterirdischer Film, über den man genauso viel lacht wie mit ihm. Es gibt Szenen, wo man sich fragt "Ist das ernst gemeint oder schon "Scary Movie"?". Immerhin stimmen die Goreffekte, der Soundtrack und die Brüste - was will ein Horrorfan an einem Abend zum Abschalten und mit Bier mehr? Und Natasha Hemstridge rubbelt sich an einer Waschmaschine geil. Joa. Kann man mal machen.

Fazit: es gibt gute schelchte Filme und schlechte schlechte Filme - "The Black Room" hat von beidem etwas. Sexy, over-the-top, absolut grottig und lächerlich... und irgendwie seltsam kurzweilig und bierlaunig. Horrortrash für eine lockere Freitagnacht. Ein dämonischer Quickie, der, wenn ernst gemeint, einer der schlechtesten Horrorfilme aller Zeiten ist. Ist es so schlechter Geschmack hier Spaß zu haben?

PS: die kleine Goth-Sis starb viel zu früh & ist die mit Abstand sympathischste Figur im Film!

Details
Ähnliche Filme