Eine 300kg schwere Killermaschine treibt in der niederländischen Metropole sein Unwesen. Die Bestie hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Zerfetzte Menschenteile werden gefunden und stellen die Polizei zunächst vor ein Rätsel. Doch schon bald wird klar, dass es ein riesiger Löwe ist der offenbar jegliche Scheu vor der Menschheit verloren hat. Der König des Dschungels wird im urbanen Lebensraum zum blutrünstigen Predator. Die Öffentlichkeit ist in Aufruhr. Da helfen jetzt nur sogenannte Experten, die das Biest ein für alle Mal erlegen sollen.
Mitnichten handelt es sich hier allerdings um einen ernsthaften Horrorfilm, sondern um eine Komödie in diesem Genre, denn wenn auch einige blutige Effekte dabei sind, werden immer wieder lustige Sequenzen eingestreut, wobei einige grausig übersetzt wurden.
Dick Maas lebt also auch noch? Einer der bekanntesten Regissuere aus dem Land der Holzschuhe landete mit VERFLUCHTES AMSTERAM und den FLODDERS zwei ziemlich kultige Achtungserfolge. In den letzten Jahren war es allerdings ruhig geworden um ihn.
PREY unterhält eigentlich wirklich ordentlich, hat allerdings anscheinend ein Budget-Problem, obwohl der Streifen an sich nicht billig aussieht und auch die Schauspielern nicht übel sind.
Das man sich aber im Jahre 2020 noch so schlecht animierte Viecher anschauen muss, finde ich schon wirklich befremdlich, denn der Löwe ist wirklich miserabel getrickst – zum Glück sieht man ihn nicht zu oft.
Das ist dann auch der größte Schwachpunkt des Streifens, der ansonsten trotz relativ langer Spieldauer recht gut unterhält ohne jetzt das Genre in irgendeiner Form zu revolutionieren.
Fazit: Einmal sehen und vergessen. Bei dem Vieh muss man starke Abstriche machen..