Inhaltsangabe

von Moonshade

Die Krone von England ist eine Institution von ...

... ungeheurer Macht und Ausstrahlung, aber auch eine Bürde, denn sie repräsentiert auch das Göttliche, das aber nicht dazu missbraucht werden darf, in die Regierungsgeschäfte des Landes einzugreifen. Zu sein, aber nichts tun zu dürfen, ist die schwierigste Aufgabe des Regenten und das ist eine Lektion die Prinzessin Elizabeth lernen muss, als sie 1951/52 realisieren muss, dass ihr Vater, König George VI, bald sterben wird. Mutter zweier Kinder, Charles und Anne, verheiratet mit dem Adeligen Duke of Edinburg, Prince Philip, sieht sie sich bald in der undankbaren Rolle der Monarchin, die dem strengen Hofprotokoll Rechnung tragen muss, während sie ihre Rolle als Monarchin in der Praxis lernt. Eine Praxis, die besagt, dass der Mensch Elizabeth hinter der Rolle der Monarchin komplett verschwinden muss.
Doch das gestaltet sich nicht als leicht, denn es bewirkt starke Eheprobleme, die Nähe zu ihren Kindern geht verloren und der amtierende Premierminister Winston Churchill nimmt sie nicht ernst, da er selbst unter Beschuss steht. Gleichzeitig muss sie lernen, dass ihr Amt einen unmittelbaren und oft sehr unglücklichen Einfluss auf die anderen Menschen in ihrem Leben hat, speziell ihre Schwester Margaret, die sich für besser geeignet hält, das Amt auszuführen und zu modernisieren. Aber das ist sowieso nicht gewünscht - doch auch wenn viele persönliche Ansätze Elizabeths scheitern und viel Unglück über die Windsors kommt, bewegt sie sich bald mit viel Würde durch die Jahrzehnte auf dem Thron, ohne zu vergessen, dass ihr Leben ohne die Krone ganz anders ausgesehen hätte.

Staffel 1 behandelt die Jahre von 1951 bis 1956, eine Phase, in der Churchill die Politik prägt, aber unter stetem Beschuss aus der eigenen, konservativen Partei steht. Elizabeths familiäre Beziehungen werden stark belastet, was sich vor allem auch auf ihre Ehe auswirkt, da Philip nicht bloß ein Anhängsel sein will. Ihre Schwester Margaret will parallel einen Angestellten der Krone heiraten, doch der ist geschieden, was eine Ehe per se schon verhindert.
Staffel 2 umfasst die Jahre 1957 von der Suez-Krise, die Premierminister Eden das Amt kostet bis 1963 auch dessen Nachfolger MacMillan die Wahl gegen die Labour-Partei Wilsons verliert. Die Königin muss sich in einem langen und schwierigen Prozess mit ihrem Ehemann über ihre Aufteilung der Rollen abstimmen, ihr Verhältnis zueinander verändert sich. Aber auch die Stellung von Regierung und Volk zur Monarchie unternimmt eine Veränderung, die Ehrerbietung weicht dem Willen zur Teilhabe und dem Wunsch nach Öffnung.
Staffel 3 behandelt die Jahre von 1964 bis 1977, nach der Geburt ihre beiden letzten Kinder, durch die Wehen ein gebeutelten Nation und dem schwierigen Verhältnis innerhalb der Familie und zu ihren Kindern, speziell Charles als Thronfolger, dessen Bekanntschaft mit Camilla Shand ein Zeichen für kommende Dinge sein wird. Schließlich erreicht Elizabeth 1976 das 25jährige Thronjubiläum
Die Jahre von 1977 bis 1990 prägen die Staffel 4, ausgehend vom schwierigen Verhältnis zwischen dem Königshaus und der neuen Premierministerin Thatcher. Der Falklandkrieg polarisiert das Königreich. Charles findet in Diana Spencer eine dem Palast angenehme Ehefrau, doch entscheidende charakterliche Unterschiede lassen die Ehe nach der Geburt zweier Kinder schon Mitte der 80er in Schwierigkeiten geraten, beide haben Affären, die die Ehe schließlich scheitern lassen.
Staffel 5 richtet dann den Fokus auf die Jahre zwischen 1991 und 1997, die für die Königsfamilie zunehmend schwierig werden. Während sich die Scheidungen im Königshaus häufen, können (und wollen) auch Charles und Diana irgendwann nicht mehr und trennen sich. Verschiedene Interviews mit den Medien verschärfen dennoch den Ton, was schließlich sogar mit Zustimmung der Queen zur Scheidung führt. Derweil ist man bemüht, das Verhältnis der Königsfamilie zum Volk zu modernisieren, was nicht ohne Schwierigkeiten abläuft.

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