Review

Never trust the hype! Nichts da mit "superintelligenter Horrorthriller". Mir gefielen die vielen kleinen Anspielungen auf den heute oftmals noch latenten Rassismus in den USA, wie ihn die Afroamerikaner tagtäglich erleben, oder auch die aufgesetzte Political Correctness und sich ständig nervös entschuldigende Kaukasier im krassen Widerspruch dazu. Auch die letzte halbe Stunde, in der endlich mal etwas passiert und sämtliche Akteure ihr wahres Gesicht zeigen und ihre Motive offenbaren, ist nicht so verkehrt. Nur leider macht in diesem Fall ein flottes, passables Finale nicht die überaus langweilige, zähe erste Stunde ungeschehen, die ihm vorausgeht. Das hätte man wirklich alles knackiger und mit mehr Thrill gestalten müssen. Und die Auflösung der Geschichte kann der Zuschauer auch bereits relativ früh erahnen. Wie so oft heute im Genre: Gute Ansätze, aber da wäre noch so viel mehr möglich gewesen.

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