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Ein Mann im Clownskostüm terrorisiert und ermordet an Halloween Menschen in einem Wohnblock. End of Story. 

Und daraus entstand eines der erfolgreichsten Horror-Franchises der letzten Zeit? Ja. Denn sieht vom mäßigen Schauspiel, den meist wenig überzeugenden (die Fans würden begeistert sagen: handgemachten!) Tricks und den absurden bis physikalisch unmöglichen Vorgängen ab, kann einem bei manchen Szenen durchaus schon mal schlecht werden, selbst wenn man einiges gewöhnt ist. 

Das liegt an der besonderen Bösartigkeit des Films und an der gnadenlosen Grausamkeit seiner Hauptfigur. David Howard Thorntons ja, man muss schon sagen „Performance“ von „Art the Clown“ hebt den simplen Slasherfilm auf ein ganz anderes Niveau. Art ist ein unberechenbarer Psycho, keine tumbe Tötungsmaschine wie Freddy, Jason oder Leatherface, in seiner sadistischen Art ähnelt er eher Freddy Kruger, setzt dessen sardonischen Sprüchen jedoch ein eisiges Schweigen entgegen – ein perfider Pantomime mit einem wirklich sehr speziellen Sinn für Humor. 

Sicher, der Film ist absolut redundant, limitiert und einigermaßen vorhersehbar, aber welcher Slasher ist das nicht. TERRIFIER ist einer der seltenen Genrefilme, die das Rad nicht neu erfinden, aber ein entscheidendes Stück weiterdrehen. Ob einem das gefällt, ist eine andere Sache.

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