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Selbst mit Schützenhilfe und dem Segen vom 12. Dr. Who steht das Spin-off von Beginn an unter keinem guten Stern. Wenn eine englische Highschool krampfhaft wie eine US-Highschool rüberkommen will und wieder nur das austauschbare Monster der Woche in seine Schranken verwiesen werden muss, dann ist das nur TV-Kost zum Vergessen. Übernatürliche Fähigkeiten und Traumata machen eine Bande von ansonsten uninteressanten Teens noch lange nicht zu den nächsten X-Men. Strenge Lehrer, ein grimmiger Coach auf dem Sportplatz und prüde Eltern, die den Kids Homosexualität und überhaupt jegliche Form von Beziehung untersagen: Es ist einfach nur frustrierend! Da ist die Hauptserie mit dem Doc so viel freier, unbeschwerter und toleranter. Das kann ich auch alles nicht mit einer geringfügig größeren Dosis an Grusel, Horror und Gore im Vergleich zur Doc-Show wettgemacht werden. Ein missglücktes Experiment.