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Freddy’s Dead: The Final Nightmare


So denn, Rachel Talalay lieferte mit diesem Streifen 1991 den (so war es damals wohl gedacht) eigentlich endgültig letzten Teil der Nightmare Serie ab. Mit dem ersten Nightmare, der noch einen richtig bösen und unheimlichen Freddy hatte und echter Horror war, hat dieser Teil jedoch nur noch wenig gemein.
Die Entwicklung, die schon in Teil 3 zu sehen war wurde über die weiteren Fortsetzungen konsequent durchgeführt und Freddy ist nun in Teil 6 zur absoluten Comic Figur mutiert, die Witze reißt und munter die Elm Street Teens mordet. Die Story: Freddy’s (dem Zuschauer bis zu diesem Film unbekannte) Tochter Maggie, die ihm vor langer Zeit als Kind weggenommen wurde, arbeitet als Psychologin und betreut schwer erziehbare Jugendliche. Sie weiß bis heute nicht, wer ihr Vater ist. Als sie auf John trifft, der scheinbar ähnliche Alpträume wie sie selbst hat, jedoch sein Gedächtnis verloren hat, beschließt sie, zusammen mit ihm nach Springwood zu fahren, um seine Vergangenheit und ihre Träume aufzuklären. Als blinde Passagiere haben sich allerdings noch 3 andere Teens in den Kleinbus eingeschlichen. In der kinderlos gewordenen (bzw. gemordeten) Kleinstadt angekommen, lässt Freddy nicht lange auf sich warten und beginnt sich an sein blutiges Werk zu machen. Bald darauf klärt sich auch die Frage nach Maggies Identität und ihren Träumen. Ihr Kollege und Traumexperte Doc hat auch schon einen Plan parat, der Freddy für immer und ewig in die Hölle schicken soll...
Als ich den Film das erste Mal gesehen hab, dachte ich mir: „Großer Gott, was ist das denn für ein Mist !?“ Mein Lieblings-Killer Freddy Krueger schleust einen Typen in ein Videospiel ein und macht diesem in entsprechender (alberner) Sound- und Bildkulisse den Garaus, reitet wie eine Hexe auf einem Besen durch die Nacht und hampelt aufgedreht durch die Gegend ??
Dazu kam noch, dass ich die gnadenlos verstümmelte 16er Fassung des Films gesehen habe und Freddys deutsche Synchronstimme ziemlich albern ist. Als ich den Film dann vor kurzem noch einmal (ungeschnitten) genießen konnte, fand ich ihn ziemlich gut! Freddy ist zwar total abgedreht, wie eigentlich der ganze Film, aber trotzdem ist noch ausreichend „Elm-Street-Flair“ vorhanden. Außerdem enthält der Film eine interessante Aspekte über die Mythologie von Freddy und die Morde sind mal wirklich originell und auch schön gorig ;) Zwar imho weiterhin der schwächste Nightmare Film, aber immer noch ein guter Nightmare Film !

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