„Freddy´s Finale“ soll den finalen Schlussstrich unter die Nightmare-Reihe setzen, es wird höchste Zeit wie ich finde:
Immer wieder erwacht die Kinderpsychologin Maggie (Lisa Zane) aus demselben Traum, den sie nicht versteht. Erst als sie im Heim für schwererziehbare Kinder auf John (Shon Greenblatt) trifft, den letzten Überlebenden der Elm Street, kommt sie Stück für Stück näher an die erschreckende Wahrheit: Freddy hatte nicht nur einen Sohn, er hatte auch eine Tochter...
Auch Teil 6 unterscheidet sich qualitativ kaum von seinen Vorgängern. Gewohnt trashig, teilweise richtig peinlich, metzelt sich Kindermörder Krueger durch eine Gruppe Jugendlicher. Vom Flair des Originals ist nichts mehr übrig, die Handlung völlig banal.
Konnten die Vorgänger durch die Fortsetzung der Ereignisse vorangegangener Teile noch sowas wie Kontinuität aufweisen, wird hier völlig damit gebrochen. Vielleicht wollte man mit diesem Schachzug etwas frischen Wind in die angestaubte Nightmare-Reihe bringen und teilweise funktioniert das sogar. Immerhin teilweise kann der Film so was wie Atmosphäre aufweisen, so wie bei der Konfrontation mit den Einwohnern Springfields. Dafür ist der Trash-Faktor umso höher: beim Mord im Videospiel weiß ich nicht so recht ob ich weinen oder lachen soll. Auch die Special Effekts können dieses Mal nicht überzeugen und haben den Charme eines Billig-Movies. Dafür gibt sich Freddy dieses Mal richtig Mühe, die meisten seiner Gags funktionieren. Einen Pluspunkt gibt’s noch für die aufschlussreichen Informationen über Fred bevor er zum Traummörder wurde. Trotzdem unnötige und schwache Fortsetzung.
3/10 Punkten